Atemschutzüberwachung

 
Einerseits durch Berichte in der Fachpresse aufmerksam geworden, aber auch aus eigener Erfahrung heraus kamen wir 2002 zu der Erkenntnis, dass die dahin praktizierte Atemschutzüberwachung nicht in jedem Fall ausreicht.
Das Erfassen der Daten, Drücke und Zeiten auf einem Blatt Papier erfüllt eher den Zweck der Dokumentation als der Überwachung . Im Einsatzstress kann es somit durchaus vorkommen, dass beim Einsatz mehrerer Trupps, dem einen oder anderen nicht die nötige Aufmerksamkeit gewidmet wird. Dieses Risiko minimiert ein vorzugsweise akustisches Warnelement, welches den Überwachenden von Zeit zu Zeit daran erinnert, sich um seine Einsatzkräfte zu kümmern.
Da die im Fachhandel erhältlichen Geräte nicht unseren Vorstellungen entsprachen (entweder zu kompliziert oder zu teuer) entstand die Idee, unsere eigene Atemschutztafel zu bauen. Nach einiger Tüftelei und Diskussion entstand eine 40x30 cm große Kunststofftafel, versehen mit drei handelsüblichen Kurzzeitweckern und schwarzem Klebeband so unterteilt, dass die gleichzeitige Überwachung von drei Atemschutztrupps möglich ist.
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Geschrieben wird mit wasserfestem Foliestift, aber nicht direkt auf die Tafel, sondern auf einlaminierte A4-Blätter, die mit zwei Ringen an der Tafel befestigt sind . So muss man, wenn die ersten Geräteträger ihren Einsatz beendet haben, das Geschriebene nicht wegwischen, da es zu Dokumentationszwecken noch benötigt wird. Man blättert einfach um und kann die nächsten drei Trupps überwachen . Dadurch ist eine Aufzeichnung von bis zu 15 Trupps möglich. Der Haken oben rechts an der Tafel dient im Einsatz zur Aufbewahrung der Schlüssel von den FIRE FLY.
Sicherlich ist unsere Lösung nicht perfekt, aber sehr einfach zu bedienen, preiswert und vor allem direkt auf die Belange der Feuerwehr Rabenau zugeschnitten.
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letzte Update

09 Oktober 2016